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22.05.2016 - von Janis Prinz

Der DCMD ist ...

von Ferdinand

 

DCMD ist Vielfalt

Die meisten Menschen, die zum ersten mal vom Debattieren hören, hören einem anschließend nicht mehr zu, weil sie entweder an einen Haufen Suffköppe denken, der sich wöchentlich am Stammtisch über Gott und die Weit unterhält oder sich darunter ein Treffen von merkwürdigen Leuten vorstellen, die über langweilige politische Detailfragen streiten. - Das stimmt zwar beides teilweise, doch Debattieren, das ist mehr! Debattieren ist Spaß. Debattieren ist Gemeinschaft. Debattieren ist Ehrgeiz. Debattieren ist Engagement. Debattieren ist gelebte Demokratie. Debattieren ist Reisen. Debattieren ist Vielfalt! Der Debattierclub Magdeburg versucht aus all diesen Bereichen das Beste anzubieten.

Wir sind weder ein reiner Spaßclub ohne Verbesserungsmöglichkeiten noch sind wir ein reiner Sportclub ohne Rücksicht auf die Debattierfreude. Wir bieten unseren Mitgliedern viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren - zwingen aber niemanden. Wir fördern Turnier-Vielfahrer, bieten gleichzeitig aber allen die selbe Chance, auf ein Turnier zu fahren.

Der vorliegende Bericht des Debattierclubs Magdeburg e.V. soll einen kleinen Ausschnitt unserer Vielfalt zeigen und exemplarisch die Aktivitäten in diesem Geschäftsjahr vorstellen. Der Vorstand wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei der Lektüre!

 

DCMD ist Verantwortung für die Debattierszene

Der Debattierdub Magdeburg e.V. ist sich seiner Verantwortung für die Debattierszene bewusst - und mehr als das: Er hat
(Wo-)manpower und Geld in das Ausrichten von Debattierveranstaitungen investiert:

Die ElbeOpen 2015

Anfang Juli richteten wir unser Traditionsturnier ElbeOpen aus. Wie auch in den Jahren zuvor ist es uns gelungen, alle Teilnehmenden glücklich zu machen - trotz der über 30°C und dem Platzregen am Abend. Die vielen kleinen Aufmerksamkeiten wie das DCMDPlanschbecken oder drei Kicker und natürlich die großen Aufmerksamkeiten wie das abgespacte Samstags-Social oder das repräsentative Finale im Guericke-Zentrum machten das Turnier zu einem erinnerungswürdigen Ereignis.

Die 1. Magdeburger Debattier-Akademie

Mit der Debattier-Akademie leisteten wir Pionierarbeit. Unser Konzept eines Workshopwochenendes, welches sich an erfahrenere Redner* innen richtete, war genauso neu wie erfolgreich. Die acht Workshops reichten vom theoretischen Aufbau von Argumenten bis zum gerechten Krieg. Das überzeugte nicht nur die Teilnehmenden sondern auch die DDG, die das Konzept weiterführen möchte.

Der Otto-Cup 2015

Vielleicht der Grundstein für ein weiteres Traditionsturnier? Im November richteten wir zum ersten Mal den Otto-Cup aus - ein Turnier, welches sich ausschließlich an Einsteiger*innen richtet. In überschaubaren zwei Räumen sammelten Teams aus der Region ihre ersten Turniererfahrungen.

 

DCMD ist gesellschaftliche Bereicherung

Diskurs ist notwendig für Demokratie. Demokratie ist notwendig für Diskurs. Beides ist notwendig für den DCMD. Und daher fördern wir die demokratische Streitkultur aktiv!

Hörsaalduelle

Ein Beispiel für diese Förderung sind unsere „Hörsaalduelle". Dabei geht es uns darum, die oftmals populistisch geführten öffentlichen Debatten in geordnete Bahnen zu lenken und ganze Themenkomplexe auf die wesentlichen Streitfragen zu reduzieren. Die Zuhörer’ innen sollen zum Denken angeregt werden, ihre eigene Meinung hinterfragen und ihnen die Möglichkeit gegeben werden sich Gehör zu verschaffen. In diesem Geschäftsjahr haben wir drei solcher Duelle ausgefochten: Im Mai zusammen mit dem Symposium Magdeburg e.V. zum Thema „Braucht die EU ein Freihandelsabkommen". Im November zusammen mit DykeAndGay zum Thema „Ehe für alle?" und im April wieder zusammen mit dem Symposium diesmal zum Thema „Brauchen wir eine Postwachstumsgesellschaft?".

Meile der Demokratie

Ziel der Meile der Demokratie ist es, ein Zeichen gegen den alljährlichen Naziaufmarsch anlässlich der Bombardierung Magdeburgs zu setzen. Und genauso wie man sich breite Bevölkerungsmasse als Besucher der Meile verlassen kann, kann man sich auf den DCMD als Betreiber eines Standes verlassen. Dort warben wir für demokratischen Meinungsaustausch und das generelle Hinterfragen der eigenen Meinung. Die Idee, bei dem kalten Wetter warme Suppe zu verkaufen kam ganz gut an, zumindest waren die drei großen Töpfe ziemlich schnell leer.

 

DCMD ist Nachwuchs

Unsere aufwändig gestalteten Welcome weeks führten dazu, dass wir etliche neue Mitglieder gewinnen konnten und den Wegbruch von großen Teilen des aktiven Clubs im letzten Jahr gut verkrafteten.

Werbewoche

Noch nie zuvor in der Geschichte des DCMD wurde so viel Werbung gemacht, wie zu Beginn des Wintersemesters. Wir verteilten rund 2000 Flyer. Wir stellten den Club in über 15 Vorlesungen (zum ersten Mal auch bei den Medizinei'innen) vor. Wir hatten Stände auf dem Markt der Möglichkeiten, vor dem G40 (bei den Geisteswissenschaften) und auf dem Campus der Flochschule Magdeburg-Stendal. Wir waren bei der Campus-Ralleg der Maschinenbauer'innen und bei der Kennenlernveranstaltung der Sozialwissenschaftler"innen mit DebattierSpielen am Start. Wir haben uns bei der Fachschaft Mathematik vorgestellt. Wir haben allein mit unserer facebook-Veranstaltung rund 5000 Nutzer*innen erreicht. Und das zahlte sich aus: Über 40 Interessierte kamen zu unserer Auftaktveranstaltung!

Debate-day of fun =)

Als Teil unseres Trainings-Konzeptes kondensierten wir die wöchentlichen Trainings auf 15 Min. und veranstalteten als Ausgleich einen debate-day of fun =). Dort konnten die Neumitglieder des deutsch- und enylischsprachigen Debattierens alle Debattiergrundlagen erlernen. Die Statistik zeigt: Die Teilnehmenden waren überaus zufrieden mit dem Tag und haben aus fast allen Worshops „sehr viel" mitgenommen. Anschließend gingen wir alle gemeinsam im Rahmen des traditionellen DCMD-Semester-Anfangs-Clubbing feiern.

Otto-Cup

Der Otto-Cup war die Gelegenheit für unsere Einsteiger*innen, mal ein wenig Turnierluft zu schnappen, ohne gleich durch die halbe Republik zu fahren.

 

DCMD ist Internationalität

Dieses Geschäftsjahr haben wir verstärkt Fokus auf das english debating gelegt. Der Vorstand hat intern die Aufgaben neu verteilt und ein eigenes Ressort für den englischsprachigen Teil des Clubs geschaffen.

Werbewoche und kick-off-debate

Wie auch für das deutschsprachige Debattieren haben wir sehr viel Werbung für das english debating gemacht - fast 1 000 Flyer wurden verteilt, in etlichen englischsprachigen Vorlesungen haben wir für uns geworben und wir waren mit einem Stand auf dem Campus zugange. Mit großem Erfolg: Zu unserer englischsprachigen kick-off-debate kamen fast so viele Interessierte wie zum deutschsprachigen Einstigsabend. Stärkere Vernetzung Seit diesem Geschäftsjahr verfolgt der Vorstand eine neue Strategie um die beiden Clubhälften besser zu vernetzen und ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Beim gemeinsamen debate-day of fun =) kurz nach den Auftaktveranstaltungen kamen zum ersten Mal alle aktiven Clubmitglieder zusammen und lernten sich kennen. Während einigen gemeinsamen Veranstaltungen fand ein leichter Austausch statt, dennoch entstanden nur wenige sprachgrenzenüberwindende Freundschaften. Dies soll sich nun mit der terminlichen Zusammenlegung beider Clubabenden ändern, vor allem durch den gemeinsamen Start der Clubabende und dem gemeinsamen ausklingen lassen in der Bar.

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die das möglich gemacht haben und bin zuversichtlich, dass dem DCMD eine supergeile Zukunft bevorsteht!

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